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Kapelle

Das Gotteshaus, ein Saalbau des 15. Jahrhunderts, scheint auf romanischen Fundamenten zu stehen, ein einfacher Raum, flach gedeckt mit einfachen Stuckornamenten, mit einer flachen Decke und Spitzbogenfenstern. In der Chorwand ein Sakramentsschrein mit gotischer Steinumrandung, im Westen auf dem Satteldach ein Dachreiter. An der Südseite eine angeschlossene Sakristei aus dem 18. Jahrhundert, deren Obergeschoß über einem Bruchsteinsockel in Fachwerk ausgeführt ist.

In den sechs Medaillons stehen in goldener Schrift die Namen von fünf Heiligen: Maria, Josef, Antonius, Clara und Franziskus und im Zentrum der Name Jesu.

Der barocke Altar im Chor hat eine große Mittelnische und seitliche Türen und eine beherrschende plastischer Darstellung der Trinität.

Es ist ein kleiner nur rund 15 Meter langer, nicht ganz 5 Meter breiter Saalbau aus Bruchstein errichtet und verputzt. Die ältesten Teile sind im Westen, sie sind aus dem 15. Jahrhundert, möglicherweise auch noch aus romanischer Zeit. Deutlich heben sich bei der Kapelle die Fensterformen voneinander ab: im Langhaus sind sie spitzbogig und maßwerklos, im Chor sind sie rundbogig und in Haustein gefasst.

Heute ist die barocke Erweiterung und Ausgestaltung für das Erscheinungsbild der Kapelle bestimmend.

Bei den Renovierungsarbeiten sind auch die barocken Aufbauten der Altäre in den ursprünglichen Farben wiederhergestellt worden.

Bemerkenswert ist die gotische Pietä, ein sogenanntes "Vesperbild", das bei der Restaurierung von sechs späteren Farbschichten befreit wurde und sich nun in den ursprünglichen Farben darbietet.

Schweinheims Kapelle war niemals selbständig, sondern eine Filialkirche der Pfarrkirche in Ringsheim. Das mag heute verwundern, aber bis um 1700 gab es in Ringsheim außer der Burg auch ein Dorf, das 1693 mehr Häuser besaß als Schweinheim.

1422 war Ringsheim bereits Pfarre. 1667 war die Kirche in so schlechtem baulichen Zustand, dass sie abgebrochen und 1693 das noch heute nahe der Burg stehende Gotteshaus gebaut wurde. Das Dorf soll westlich des äußeren Burggrabens gestanden haben. Schließlich wurde die Pfarre Ringsheim 1806 aufgehoben und Schweinheim in den Pfarrbezirk Flamersheim eingegliedert. Nur die kommunale Zusammengehörigkeit blieb bestehen.

 

Quellen: Originaltext: Guido F. / www.euskirchen.de, Foto: Anja T.

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