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Kloster Schweinheim

Im Jahre 1238 wird das Zisterzienserinnenkloster Porta coeli (Himmelspforte) erstmals urkundlich erwähnt. Es wird berichtet, dass der Ritter Gottfried von Tomburg ein Frauenkloster bei Schweinheim im Flamersheimer Wald dem Kölnischen Erzstift gestiftet und übergeben habe. Er selbst sei mit seiner Frau und seinen Töchtern dem Orden beigetreten.

Das später umbenannte Kloster brachte es zu erheblichen Besitztümern. Zumeist Frauen aus begütertem Landadel wurden aufgenommen.

Das Kloster Schweinheim brachte es auch zu einer ansehnlichen wirtschaftlichen Stärke. Zeitweilig verfügte es über sechs Morgen Weinberge in Dernau. 1691 betrugen die Jahreseinnahmen 6.000 Taler bei nur zwei Morgen Anbaufläche.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster Scheinheim völlig zerstört.

In den Jahren 1726 bis 1728 kam es zu einem Neubau. Davon sind bis heute das Äbtissinnenhaus mit dem Hauptportal und ein Nebengebäude erhalten. Bei diesem Wiederaufbau sind die Bescheidenheitsprinzipien der Zisterzienser architektonisch weitgehend eingehalten worden. Auf eine innere Ornamentierung, auf Bauornamentierung und Bauschmuck ist weitgehend verzichtet worden. Es gibt auch nur einfache, der damaligen Zeit angemessene Glasfenster.

Im Zuge der Säkularisation unter den Franzosen kam es im Jahre 1802 zur Aufhebung des Klosters Schweinheim. Der Besitz wurde aufgelöst und einer weltlichen Nutzung zugeführt.

Seit dem Jahre 2005 ist das Kloster Schweinheim im Besitz von Frank Zurawski.

 

Quellen: Originaltext: Jenny K. / www.euskirchen.de / www.wikipedia.de

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