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Ortsgeschichte

 

Schweinheim, bereits um 1200 als „Svenheim“ oder "Zwenheim" genannt, war das Heim der Schweinehirten gewesen, welche ihre Herden in den Flamersheimer Wald zur Eichelmast trieben.

 

Der Wald gehörte in dieser Zeit noch zum Königsgut Flamersheim. Nach der Waldordnung vom Jahre 1564 hatten bereits alle ansässigen Bewohner der umliegenden Dörfer das Recht, im Wald Schweine zu hüten. Schweinheim unterstand vom frühen Mittelalter an bis 1802 der Herrschaft Tomberg im Herzogtum Jülich, daher auch das Wappen. Die Lehnsträger der schon im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnten Burg wechselten häufig, genannt werden Spies von Büllesheim, Bernsau und Steinen zu Schwerfen.

 

Zur Zeit der unglückseligen Hexenprozesse wurden vor dem Gericht zu Flamersheim auch mehrere Schweinheimer Bürger der Hexerei und Zauberei angeklagt und zum Feuertode verurteilt. Genannt werden u. a. in den Protokollen von 1629 Merten Forster und Wirich zu Schweinheim. Auf dem Richtplatz bei Niederkastenholz wurden sie verbrannt.

Schweinheim, vormals dem Amt Kuchenheim angeschlossen, ist zwar der entlegenste Ortsteil Euskirchens, dafür aber auch das Tor zu den Waldungen der Sürst und der Rheinbacher Höhen, ja der nächste Zugang zum Sahr- und zum Ahrtal.

Seit dem Bestehen der Umgehungsstraße ist es erheblich ruhiger geworden im Dorf.

Schweinheim galt vor dem Kriege einmal als "Musterdorf", ein Titel, der dem Sieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" entsprach. Das Image als typisches Voreifeldorf mit dem ansprechenden Straßenbild, mit gepflegten Fachwerkhäusern und vielem Blumenschmuck hat Schweinheim seither zu wahren gewusst.

Schweinheims Name wurde vielen Kunstfreunden geläufig, als um 1955 bei der Restaurierung der Kapelle gotische Malereien zutage traten, die sich teilweise erhalten ließen.

 

Bei Schweinheim liegen zwei Burgen. Die Burg Schweinheim liegt im Ort, die Burg Ringsheim außerhalb. Nahe bei Burg Schweinheim liegen das Kloster Schweinheim und das Naherholungsgebiet Flamersheimer Wald.

Schweinheim liegt am Steinbach und Sürstbach, der sich im Ort zum Orbach vereint.

Es wurde zur Unterscheidung vom Kloster gleichen Namens auch zeitweise Burgschweinheim genannt.

Am 1. Juli 1969 wurde Schweinheim nach Euskirchen eingemeindet.

412 Menschen leben heute in dem verwinkelten Örtchen am Orbach.

 

Quellen: Originaltext: Guido F. / www.euskirchen.de, Foto: Anja T.

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